Schloss Holte-Stuckenbrock, 20.07.2018

LaJuLa 2018

Um etliche Kilo Schweiss leichter, dafür aber um unzählige Erfahrungen reicher kehrte der Nachwuchs des THW Halver vom Landesjugendlager 2018 der THW-Jugend Nordrhein-Westfalen in Schloss Holte-Stuckenbrock zurück.

Eine Woche lang Lageratmosphäre genießen, eine Woche lang Unternehmungen satt, eine Woche lang Kennenlernen von gleichgesinnten Gleichaltrigen vom Rhein bis zur Pader, von der Sieg bis zur Weser – das alles erwartete das knappe Dutzend Halveraner mit ihren Betreuern Matthias Nagel, Benjamin Nordmann und Jonathan Keßler. Nach einem gemütlichen Frühstück in der THW-Unterkunft an der Löhbacher Straße ging es mit zwei Mannschaftstransportwagen samt Anhänger – schließlich musste vom Feldbett über Persönliches bis hin zu Helm und Handschuhen jede Menge Gepäck an Bord sein - Richtung Ostwestfalen. Auf dem Gelände der Polizeischule in Schloss Holte-Stuckenbrock schlugen die Halveraner ebenso wie weit über 750 andere Teilnehmer im wahrsten Sinne des Wortes ihr Zelt auf.

„Spiel, Spaß, Spannung“ garantierte bislang jedes THW-Jugendzeltlager. Und 2018 bildete da keine Ausnahme, wie sich gleich am Samstag beim Fußballgolfturnier zeigte. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Zeit stand aber zweifelsohne der Landeswettkampf, zu dem die zehn besten THW-Jugendgruppen aus NRW antraten. Zu den Aufgaben zählten neben dem Bau eines Portals aus Rundhölzern auch die Betreuung/Rettung eines Verletzten. Unter den Augen von Albrecht Broemme, Präsident der Bundesanstalt THW, hatte schließlich die THW-Jugend aus Rheine die Nase vorn. Ihr Team darf sich im kommenden Jahr mit 16 anderen Landesvertretern beim Bundesjugendlager in Rudolstadt/Thüringen messen.

Angesichts der Sommerhitze gehörten unbeschwerte Freibad-Besuche zum Standardprogramm. Beim Besuch eines Kletterparks in Rietberg sowie der Wasserski-Anlage in Paderborn bewiesen die Sauerländer, wieviel Energie und sportliches Können in ihnen steckt. Hunderte Liter Mineralwasser sowie unzählige Portionen Slush-Eis jeder Geschmacksrichtung sorgten außerdem dafür, dass die Halveraner stets kühlen Kopf behielten.

Doch das fast schon tropisch-heiße Sommerwetter mit vertrocknenden Feldern, leerfallenden Bächen und überlebensnotwendiger Kühlung in Viehställen stimmte auch nachdenklich. Passend zum Thema „Energieversorgung der Zukunft“ bot das Heinz-Siemens-Nixdorf-Museum in Paderborn einen Workshop über „Regenerative Energien und Windkraft“ an. Nachdem sie sich mit Grundlagen der Umwandlung von Windenergie auseinander gesetzt hatten, durften die Halveraner eigene kleine Windräder bauen, deren jeweilige elektrische Leistung selbstverständlich verglichen wurde.

Viel zu schnell gingen die 7 Tage vorbei. Aber nicht ohne eine große Lagerdisco zum Abschied, bei der die vielen neu geschlossenen Freundschaften noch einmal besiegelt und bekräftigt wurden. Nach Abbau des Zeltes und Verstauen des Gepäcks traten auch die Halveraner den Heimweg an; die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft beendete ein Landesjugendlager, das sicherlich als eines der heißesten in die Geschichte eingeht.


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